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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedinungen (AGB) für Verbrauchergeschäfte

§ 1 Geltungsbereich

1.1.
Die nachstehenden allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachstehend AGB) enthalten die zwischen dem Kunden als Verbraucher und Messerchef.de, Alte Döhrener Str 88, 30173 Hannover (nachstehend: Versender), ausschließlich geltenden Bedingungen, soweit diese nicht ausdrücklich durch schriftliche Vereinbarung zwischen den Parteien abgeändert werden. Sämtliche Vertragsleistungen richten sich nach diesen AGB.

1.2.
Hiermit widersprechen wir ausdrücklich jedweder Anwendung oder Einbeziehung von AGB seitens des Kunden. Widerspricht der Kunde in seinen AGB ausdrücklich auch unseren Bedingungen, werden nur diejenigen Klauseln Vertragsbestandteil, bei denen Übereinstimmung vorliegt. Alle übrigen Bestimmungen werden dann nicht Vertragsbestandteil, ohne dass der übrige Vertrag unwirksam wird.

1.3.
Änderungen und Neufassungen dieser AGB werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn sie dem Kunden schriftlich oder in Textform mitgeteilt werden und der Kunde ihnen nicht ausdrücklich innerhalb von vier Wochen, beginnend ab Erhalt der neuen AGB, mindestens in Textform widerspricht.


§ 2 Angebot und Vertragsschluss

Die Darstellung der Produkte im Online-Shop stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Bestellung dar. Alle Angebote gelten "solange der Vorrat reicht", wenn nicht bei den Produkten etwas anderes vermerkt ist. Irrtümer vorbehalten.
Durch Anklicken des Buttons [Bestellen] geben Sie eine verbindliche Bestellung der auf der Bestellseite aufgelisteten Waren ab. Der Kaufvertrag kommt zustande, wenn wir die Bestellung nach einer manuellen Sichtung durch eine Auftragsbestätigung per E-Mail annehmen. Der Status Ihrer Bestellung wird in diesem Fall auf "In Bearbeitung" gesetzt. Die Auftragsbestätigung hat innerhalb von fünf Tagen zu erfolgen. Erfolgt innerhalb dieser Zeit keine manuelle Bestätigung, gilt der Vertrag als nicht geschlossen.
Automatisch generierte E-Mails mit dem Status "Offen" stellen ausdrücklich noch keine Auftragsbestätigung dar. Es handelt sich hierbei lediglich um den Hinweis, dass die Bestellung korrekt in unserem System gespeichert wurde.


§ 3 Widerrufsrecht

3.1
Sie haben das Recht zur Rückgabe Ihrer Bestellung (Widerrufsrecht)

Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen in Textform (z. B. Brief, Fax, E-Mail) oder - wenn Ihnen die Sache vor Fristablauf überlassen wird - auch durch Rücksendung der Sache widerrufen. Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung in Textform, jedoch nicht vor Eingang der Ware beim Empfänger (bei der wiederkehrenden Lieferung gleichartiger Waren nicht vor Eingang der ersten Teillieferung) und auch nicht vor Erfüllung unserer Informationspflichten gemäß Artikel 246 § 2 in Verbindung mit § 1 Absatz 1 und 2 EGBGB sowie unserer Pflichten gemäß § 312g Absatz 1 Satz 1 BGB in Verbindung mit Artikel 246 § 3 EGBGB. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs oder der Sache. Der Widerruf ist zu richten an:

Messerchef.de
Inhaber: Dirk Stange
Alte Döhrener Str. 88
30173 Hannover
E-Mail: info@messerchef.de

Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Fernabsatzverträgen

- zur Lieferung von Waren, die nach Kundenspezifikation angefertigt werden oder
- eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind oder
- die auf Grund ihrer Beschaffenheit nicht für eine Rücksendung geeignet sind oder
- zur Lieferung von Audio- oder Videoaufzeichnungen oder von Software, sofern die gelieferten Datenträger vom Verbraucher entsiegelt worden sind oder
- zur Lieferung von Zeitungen, Zeitschriften und Illustrierten, es sei denn, dass der Verbraucher seine Vertragserklärung telefonisch abgegeben hat

Widerrufsfolgen

Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren und ggf. gezogene Nutzungen (z. B. Zinsen) herauszugeben. Können Sie uns die empfangene Leistung sowie Nutzungen (z. B. Gebrauchsvorteile) nicht oder teilweise nicht oder nur in verschlechtertem Zustand zurückgewähren beziehungsweise herausgeben, müssen Sie uns insoweit Wertersatz leisten. Für die Verschlechterung der Sache und für gezogene Nutzungen müssen Sie Wertersatz nur leisten, soweit die Nutzungen oder die Verschlechterung auf einen Umgang mit der Sache zurückzuführen ist, der über die Prüfung der Eigenschaften und der Funktionsweise hinausgeht. Unter "Prüfung der Eigenschaften und der Funktionsweise" versteht man das Testen und Ausprobieren der jeweiligen Ware, wie es etwa im Ladengeschäft möglich und üblich ist. Paketversandfähige Sachen sind auf unsere Gefahr zurückzusenden. Sie haben die regelmäßigen Kosten der Rücksendung zu tragen, wenn die gelieferte Ware der bestellten entspricht und wenn der Preis der zurückzusendenden Sache einen Betrag von 40 Euro nicht übersteigt oder wenn Sie bei einem höheren Preis der Sache zum Zeitpunkt des Widerrufs noch nicht die Gegenleistung oder eine vertraglich vereinbarte Teilzahlung erbracht haben. Andernfalls ist die Rücksendung für Sie kostenfrei. Nicht paketversandfähige Sachen werden bei Ihnen abgeholt. Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen müssen innerhalb von 30 Tagen erfüllt werden. Die Frist beginnt für Sie mit der Absendung Ihrer Widerrufserklärung oder der Sache, für uns mit deren Empfang.

3.2
Rücksendekosten bei Ausübung des Widerrufsrechtes

Machen Sie von Ihrem Widerrufsrecht Gebrauch, haben Sie die regelmäßigen Kosten der Rücksendung zu tragen, wenn die gelieferte Ware der bestellten entspricht und wenn der Preis der zurückzusendenden Sache einen Betrag von 40 Euro nicht übersteigt oder wenn Sie bei einem höheren Preis der Sache zum Zeitpunkt des Widerrufs noch nicht die Gegenleistung oder eine vertraglich vereinbarte Teilzahlung erbracht haben. Anderenfalls ist die Rücksendung für Sie kostenfrei.


§ 4 Preise, Liefer- und Versandkosten

4.1.
Alle angegebenen Preise verstehen sich einschließlich der gesetzlichen Mehrwertsteuer (Umsatzsteuer). Eventuell anfallende Kosten für Lieferung und Versand sind in den Preisen nicht enthalten.

4.2.
Die Höhe der zusätzlich anfallenden Liefer- und Versandkosten ist der folgenden Versandkostentabelle zu entnehmen: Versandkosten


§ 5 Lieferung und Gefahrübergang

5.1.
Die Lieferung der Waren erfolgt grundsätzlich durch Postversand. Die angegebenen Liefertermine und Lieferfristen gelten vorbehaltlich eigener Belieferung. Ist zur Lieferung die Beibringung von Unterlagen seitens des Kunden nötig, ist zu berücksichtigen, dass sich bei nicht rechtzeitiger Zusendung der Unterlagen die Lieferfristen entsprechend verlängern können.

5.2.
Für den Fall, dass es zu Lieferengpässen seitens eines Zulieferers kommt oder die Ware anderweitig nicht zu liefern ist, behält sich der Versender vor, eine in Qualität und Preis gleichwertige Ware zu liefern. In diesem Fall hat er den Kunden unverzüglich zu informieren.

5.3.
Soweit es für den Kunden zumutbar ist, kann der Versender auch Teillieferungen erbringen und Teilrechnungen erstellen. Eventuell dadurch entstandene Mehrkosten gehen zu Lasten des Versenders. Dies gilt nicht, wenn wir vor dem Liefertermin auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden eine Teillieferung vorab erbringen.

5.4.
Die Gefahr der Verschlechterung und des zufälligen Untergangs geht erst mit Zugang der Ware beim Kunden auf diesen über.


§ 6 Zahlungsbedingungen

6.1.
Sie können wahlweise per Vorkasse, Kreditkarte, Nachnahme, Paypal oder Barzahlung bei Abholung bezahlen. Wird vereinbart, dass die Zahlung per Vorkasse (Vorausüberweisung) zu entrichten ist, ist der Kunde insoweit vorleistungspflichtig. In diesem Fall wird die Ware erst mit der vollständigen Verbuchung des Betrages auf dem Konto des Versenders versandt. Eine Lieferung auf Rechnung erfolgt grundsätzlich nur an Behörden und nur nach vorheriger Vereinbarung in Textform.

6.2.
Wählt der Kunde im Telefon- oder Mailorderverfahren die Zahlungsform mittels Kreditkarte, so genügt die Übermittlung der Kreditkartennummer und Gültigkeitsdauer der Kreditkarte. Eine Unterschrift ist nicht zu erbringen. Es wird damit zunächst eine vorübergehende Stundung der Geldleistung zwischen dem Kunden und dem Versender vereinbart. Mit der Vorlage des Belastungsbelegs bei dem Kreditkartenunternehmen wird die Geldleistung erfüllungshalber erbracht. Dies bedeutet, die Geldforderung erlischt noch nicht mit der Hingabe des Belastungsbelegs, sondern erst mit der tatsächlichen Gutschrift des Betrags bei dem Versender. Der Versender akzeptiert keine Kreditkarten, die zwei Monate vor Ablauf der Gültigkeitsdauer verwendet werden. Sollte dies der Fall sein, erhält der Kunde einen Hinweis in Textform. Bei Bezahlung per Kreditkarte erfolgt die Belastung Ihres Kontos mit Annahme der Bestellung.

6.3.
Kommt der Kunde mit der Zahlung in Verzug, werden die gesetzlich vorgesehenen Verzugszinsen berechnet. Der Versender behält sich vor, darüber hinaus gehende Verzugsschäden geltend zu machen.

6.4.
Eine Aufrechnung mit Forderungen des Versenders ist ausgeschlossen, sofern die Gegenforderungen weder unbestritten oder rechtskräftig noch bestritten aber entscheidungsreif sind. Zur Ausübung der Zurückbehaltungsrechtes ist der Kunde nur insofern befugt, als dieser auf dem selben Vertragsverhältnis beruht.


§ 7 Gutscheine

7.1
Ein Gutschein kann bestimmten Beschränkungen und/oder Begrenzungen unterliegen, beispielsweise in Bezug auf die Benutzung des Gutscheins für bestimmte Produktgruppen, auch können zeitliche und/oder mengenmäßige Beschränkungen gelten. Solche Beschränkungen sind jeweils im Gutschein-Begleittext angegeben. Ist die vom Nutzer verwendete Gutschein-Nummer nicht oder nicht mehr verwendbar, wird Ihm das vor Abschluss der Bestellung mitgeteilt.

7.2
Jeder Gutschein ist für einen Nutzer nur einmal gültig. Je Bestellung kann nur ein Gutschein eingelöst werden. Ein Gutschein kann nicht gemeinsam mit einem anderen Sonderangebot genutzt werden. Der Einsatz mehrerer Gutscheine wird technisch verhindert. Sollten die technischen Maßnahmen aus irgendeinem Grund dennoch das Einlösen mehrer Gutscheine zulassen, ist Messerchef.de berechtigt, alle bis auf den für den Nutzer vorteilhaftesten Gutschein zu löschen und den zuvor gutgeschriebenen Gutschein-Betrag nachzufordern.

7.3
Mitarbeiter und Vertragspartner von Messerchef.de, sowie diejenigen Personen, die unmittelbar an der Organisation oder der Ausgabe von Gutscheinen beteiligt sind, sind von der Nutzung ausgeschlossen. Das gilt auch für Angehörige dieser Personen.

7.4
Ein Gutschein kann nicht bar ausbezahlt werden.

7.5
Ein Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen führt zur Unwirksamkeit des Gutscheins. Für diesen Fall behält sich Messerchef.de das Recht vor, den zuvor gutgeschriebenen Gutschein-Betrag nachzufordern.

7.6
Ein Gutschein darf nicht veräußert werden, insbesondere ist es nicht gestattet, den Gutschein auf sogenannten Internet-AuktionsPlattformen zum Kauf anzubieten. In dieser Form erworbene Gutscheine verlieren ihre Gültigkeit und befreien Messerchef.de von der Pflicht des Einlösens.


§ 8 Eigentumsvorbehalt

Die gelieferte Ware verbleibt bis zu ihrer vollständigen Bezahlung im Eigentum des Versenders.


§ 9 Gewährleistung

Die Gewährleistung erfolgt nach den gesetzlichen Bestimmungen. Informationen über eventuelle zusätzliche Herstellergarantien entnehmen Sie bitte der Produktdokumentation

Kundendienst:
Sie erreichen unseren Kundendienst für Fragen, Reklamationen und Beanstandungen werktags von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr unter info@Messerchef.de.


§ 10 Haftung

10.1.
Für andere als durch Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit entstandene Schäden haftet der Versender nur, soweit diese auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Handeln durch den Versender oder seine Erfüllungsgehilfen beruhen.

10.2.
Die Datenkommunikation über das Internet kann nach dem derzeitigen Stand der Technik nicht fehlerfrei und/oder jederzeit verfügbar gewährleistet werden. Der Versender haftet daher weder für die ständige und ununterbrochene Verfügbarkeit des Online-Handelssystems noch für technische und elektronische Fehler während einer Verkaufsveranstaltung, auf die der Versender keinen Einfluß hat, insbesondere nicht für eine eventuell verzögerte Bearbeitung oder Annahme von Angeboten.


§ 11 Schlussbestimmungen

11.1.
Individualvereinbarungen zwischen dem Kunden und dem Versender gehen diesen AGB vor.

11.2.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Unberührt bleiben zwingende Bestimmungen des Staates, in dem der Kunde seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.

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